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zur Gesundheit Juni 2026
Turnfreunde Sonsbeck
e.V.
Muskelaufbau statt Rückenschmerz
Bei jedem
Menschen altert die Wirbelsäule. Dieser Prozess geht in der Regel mit einem
meist schleichenden Elastizitätsverlust der Bandscheiben einher. Hieraus
resultiert eine Reduktion der Zugspannung in der Wirbelsäule. Solche Alterungsprozesse
und Stabilitätsverluste der Wirbelsäule laufen individuell schnell ab. Hier
spielt auch die Genetik eine große Rolle. Festzuhalten bleibt, dass ein
untrainierter 70-Jähriger weniger als 50 Prozent der Muskelkraft eines
30-jährigen hat.
Aus diesem Stabilitätsverlust
der Wirbelsäule resultiert dann eine vermehrte Anforderung an die
„Haltefähigkeit“ der Wirbelsäulenmuskulatur. Der Körper versucht also, den
Stabilitätsverlust zu kompensieren, indem er die Muskulatur verstärkt
„einsetzt“.
Im Falle
einer relativ schwach ausgeprägten, untrainierten Muskulatur kann es daher
schnell zu einer Überlastung kommen. Daraus resultieren Verhärtungen, lokale
Durchblutungsstörungen in der Muskulatur und entsprechende, manchmal erhebliche
Beschwerden.
Das heißt:
Ein ganz überwiegender Teil der Wirbelsäulenbeschwerden ist letztendlich durch
eine überlastete Haltungsmuskulatur bedingt.
Da man den
Alterungsprozess nicht rückgängig machen kann, besteht die Therapie der
Wirbelsäulenbeschwerden, besser noch die Vorbeugung, in einer Kräftigung der
Rumpfmuskulatur. Eine gut trainierte, wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur
kann die Stabilitätsverluste kompensieren. Ein aktiver Mensch mit gut
trainierter Rumpfmuskulatur kann daher bis ins hohe Alter von
Wirbelsäulenbeschwerden unbehelligt bleiben.
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